Ogami – The first notebook made from stone

Um die Ecke von wo ich wohne gibt es ein kleines Schreibwarengeschäft die immer mal wieder interessante Sachen im Schaufenster liegen haben. Letztens lief ich an besagtem Laden vorbei und sah diese Notizbücher von Ogami. Es gibt sie in liniert, kariert und blanco. Das besondere an diesen Notizbüchern, die es im übrigen in 3 verschiedenen Größen gibt, ist, dass das Papier aus Stein ist. Klingt irgendwie recht ungewöhnlich, ist aber ne echt gute Sache.

Das Papier besteht zu 80% aus Calciumcarbonat und zu 20% aus ungiftigem Kunstharzen (und zwar Polyethylen).

Das Calciumcarbonat wird aus  Abfallstoffen von Steinbrüchen und der Bauindustrie gewonnen. Das Material wird zu einem feinen Pulver reduziert und dann mit speziellem ungiftigem Harz vermischt.
In ihrer Herstellung wurden keine Bäume verletzt. Sie sind also Baum frei! Im Gegensatz zu herkömmlichem oder recyceltem Papier, wurde in ihrer Produktion auch kein Wasser benutzt. Darüber hinaus sind sie frei von Chlor, Säure und, auf Erdöl basierende, Substanzen.

Das ist doch schon mal ein Grund, sich eins dieser Notizbücher zuzulegen, finde ich. Ich habe mir meins auch schon grade eben gekauft und muss sagen, ich bin begeistert. Das Papier ist schön weiß, hat ne tolle Haptik und es lässt sich prima drauf zeichnen und schreiben und auch der Preis von knappen 5 Euro geht meiner Meinung nach total klar.

Auf der Seite von dfp design könnt ihr euch ein Überblick über diese Notzibücher und weitere tolle Sachen verschaffen.

büchleinEnd

Advertisements

4 Kommentare zu „Ogami – The first notebook made from stone

  1. Ich möchte ja nicht ketzerisch klingen, aber ich weiß nicht ob das eine soooo gute Idee ist.
    Zwar ganz nett, aber Stein ist kein nachwachsender Rohstoff. Holz eben schon.
    Der Stein ist danach weg und recycelt werden kann das Ganze mit Sicherheit auch nur schwer.
    Dann lieber Recycling-Papier. Das ist meiner Meinung nach nachhaltiger. Ich arbeite in einer Behörde und bei uns gibt es seit Jahren nichts anderes. Man gewöhnt sich wirklich an den Anblick und empfindet weißes Papier irgendwann schon fast als blendend.

    Übrigens gibt’s schon jetzt ein Problem mit dem Sand auf der Welt, hat nicht direkt was mit dem Stein zu tun, aber geht in die gleiche Richtung. Ist eben kein nachwachsender Rohstoff.

    1. Kein Problem, es kann sich ja jeder selber eine Meinung bilden. Btw ist dieses Papier sehr wohl recyclebar 😉 Ich als Grafikerin arbeite sehr gerne lieber auf weißem Papier, vor allem wenn ich etwas vorzeichne und es dann einscanne. Scanne ich ein Ökopapier ein, dann hab ich ewig viel Arbeit, das alles freizustellen. Klingt vielleicht doof, aber ist nun mal so. Das Ogamipapier ist schön weiß UND recyclebar. Im übrigen wird für dieses Papier, anders als bei recycelbarem Papier, KEIN Wasser benutzt. Ist also schon nachhaltiger.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s