Erste Gehversuche mit Tempeh – Maple-Glazed Tempeh mit Ofenkartoffeln, Wurzeln und Frühlingszwiebeln

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Kennt ihr Tempeh bzw. habt ihr schon einmal Tempeh gegessen? Was ist Tempeh überhaupt genau? Wiki sagt dazu:

Tempeh ist ein traditionelles Fermentationsprodukt aus Indonesien, das durch die Beimpfung von gekochten Sojabohnen mit verschiedenen Rhizopus-Arten, also mit Hilfe von niederen Schimmelpilzen aus der Abteilung der Jochpilze und der Klasse der Zygomyceten entsteht. Verwendung finden dabei Rhizopus stolonifer (Brotschimmelpilz), Rh. oryzae, Rh. oligosporus oder Rh. arrhizus. Üblich ist vor allem die Verwendung von Rh. oligosporus.

Hört sich ja irgendwie schon seltsam an, so von wegen Schimmelpilzen und so. Aber:Tempeh ist sehr gesund. Tempeh ist reich an hochwertigen Eiweißen und Ballaststoffen. Durch den Schimmelpilz werden Proteine der Sojabohne aufgeschloßen und somit sogenannte Oligosaccharide, die für Blähungen verantwortlich sind, verringert.

Wir wollten immer schon mal Tempeh ausprobieren, aber das Aussehen hat uns dann doch immer etwas abgeschreckt. Irgendwann hatten wir dann mal welchen gekauft und er lag im Kühlschrank bis nur noch eine Woche über war, um ihn zu verarbeiten. Herausgekommen ist nachfolgendes Rezept, für die Marinade hab ich mich an diesem Rezept  orientiert, aber letztendlich ist dann doch wieder was eigenes dabei herumgekommen.

tempeh3 Kopie

Was man braucht:

Für die Marinade
1 Packet Tempeh (bei uns warens etwa 200g)
3 EL Sojasoße
1 TL Senf
getrocknete Kräuter
1 Knobizehe
1 EL Wasser
3 EL Ahornsirup
Chilliflocken

Für die Kartoffeln
zwei handvoll Kartoffeln aus erster Ernte
Öl
Paprika
Chipotle-Pulver
Salz
Kreuzkümmel
Pfeffer
etwas Raucharoma
Chipotle-Soße

Für die Wurzeln und Frühlingszwiebeln
ein paar Wurzeln und Frühlingszwiebeln
2 EL Margarine (zB Alsan)
1-2 EL Zucker
150ml Gemüsebrühe
1 Prise Salz
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Und so gehts:

  1. Als erstes den Tempeh zubereiten: Tempeh in Streifen oder Würfel schneiden. Alle Zutaten für die Marinade verrühren, den Tempeh unterheben und mindestens 20 Minuten ziehen lassen.
  2. Die Kartoffeln putzen, NICHT schälen und in Viertel schneiden. Die Zutaten für die Marinade vermengen und die Kartoffeln unterheben. Kartoffeln auf Backpapier geben und in den Backofen schieben. Leider haben wir nicht auf die Uhr geguckt, aber es waren mindestens 20 Minuten. Also einfach ab und an testen.
  3. Die Wurzeln und Frühlingszweibeln putzen. Die Margarine mit Salz und Zucker erhitzen, Wurzeln und Frühlingszwiebeln darin unter Wenden anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und so lange auf geringer Hitze köcheln lassen, bis die Wurzeln gar sind.
  4. 2 EL Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl) in eine Pfanne geben, den Tempeh dazugeben und anbraten. Die restliche Marinade soll immer dann dazugegeben werden, wenn das ganze anfängt „trocken“ zu werden. Die Marinade sollte komplett aufgebraucht werden. Den Tempeh so lang anbraten, bis er schön braun ist.
  5. Alles zusammen mit selbsgemachten (oder gekauften) veganem Kräuterdip servieren. Ein Rezept für einen Kräuterdip gibts *hier*

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